Die Geschichte der Chiropractic
Die Chiropraktik ist ein eigenständiger Heilberuf, der sich mit der Diagnose, Behandlung und Prävention funktioneller Störungen der Statik und Dynamik des menschlichen Bewegungsapparates beschäftigt. Dazu gehören die Wirbelsäule, das Nervensystem, die Muskeln, Sehnen und Gelenke.
Chiropraktik - der Begriff bedeutet, mit der Hand behandeln' - wurde als eigenständiger Beruf im Jahre 1895 von Daniel David Palmer in Davenport, Iowa begründet. Als weltweit drittgrößter Heilberuf neben der Schul- und Zahnmedizin nimmt die Chiropraktik heute eine wichtige Position zwischen Orthopädie, Neurologie, Innerer Medizin und Rheumatologie ein. Ihre Wirkungsweise und Effektivität ist wissenschaftlich nachgewiesen. Sie kann im Gesundheitswesen die Aufgabe übernehmen, Patienten mit wirbelsäulenbedingten Problemen auf natürlichem Wege zu helfen.
Chiropractoren, die in den U.S.A. ausgebildet sind, haben über 4700 Stunden kombinierte Unterrichts- und klinische Erfahrung sowie mindestens 6 Jahre Hochschulstudium hinter sich. Die Ausbildung zum Chiropractor ist in den U.S.A. jener zum Arzt sehr ähnlich mit dem Unterschied, dass Chiropraktiker keine Medikamente verschreiben bzw. nicht chirurgisch eingreifen. Im Jahre 1895 gründete D.D. Palmer die Chiropraktik in den U.S.A. Diese Heilkunst ist sowohl von der Amerikanischen Regierung als auch von zahlreichen anderen Staaten in der Welt anerkannt. Mit mehr als 60.000 ausgebildeten Chiropraktikern, von denen die meisten in den U.S.A. ihren Beruf ausüben, ist die Chiropraktik die zweitgrößte Berufsgruppe im Bereich der Gesundheitsberufe auf der Welt.
Folgende Fächer muss ein Student belegen, der einen Hochschulabschluss in Chiropraktik anstrebt:
Biologie, Biochemie, Organische Chemie und Physik bevor man das Chiropraktische Studium beginnt. Nach einer Aufnahmeprüfung folgen Anatomie, Neurophysiologie, Physiologie der Inneren Organe, Pathologie, Histologie, Urologie, Mikrobiologie, Endokrinologie, Knochen- und Weichteil-Röntgenkunde, Anatomie der Wirbelsäule,
Knochenkunde, Herz-Lungen-Wiederbelebung Toxikologie, Sezieren I, II, III, Embryologie, Immunologie, Einrenken von Armen und Beinen, Neuroanatomie, Kinderheilkunde, Altenheilkunde, und viele andere Kurse, die im Zusammenhang mit der Gesundheitsvorsorge gebracht werden können, bevor der Student sein Abschlussexamen macht.
Jeder Student muss außerdem etwa 1100 Stunden auf dem Gebiet der klinischen Forschung absolvieren, von denen viele in Form von Patientenbetreuung unter Anleitung von lizenzierten Chiropraktikern abgeleistet werden.
Der Rat der Chiropraktischen Ausbildung ist dafür zuständig, die Chiropraktik in den U.S.A. anzuerkennen. Diese Einrichtung ist sowohl vom amerikanischen Bildungsministerium als auch vom Amt für Postsekundäre Ausbildung anerkannt.
Im Internet können weitere Informationen über chiropraktische Colleges eingeholt werden. In der Folge sind einige Colleges aufgelistet, die im Internet vertreten sind. Alle befinden sich in den U.S.A. Es gibt auch ein paar chiropraktische Colleges in anderen Ländern. Schauen Sie sich diese an, vor allem die Studienanforderungen, die an die Studenten gestellt werden
1. Life University- Atlanta Georgia, USA
2. Sherman College of Chiropractic- South Carolina, USA
3. Palmer College of Chiropractic- Davenport Iowa, USA
4. Logan college of Chiropractic, Saint Louis Missouri, USA
5. Parker College of Chiropractic- Texas, USA
6. Life Chiropractic College West- California, USA
7. Western States Chiropractic College, USA
Einführung in die Chiropractic
Die Heilmethode der Chiropraktik wurde im Jahre 1895 in den U.S.A. von Daniel David Palmer, der in Davenport, Iowa, lebte, begründet. Viele Jahre lang sammelte und untersuchte er Skelettknochen, vor allem aber die Wirbelsäule. Sein Interesse galt der Beziehung der Wirbel zu dem, was sie beschützen. Er hatte den menschlichen Körper ausgiebig studiert und war sich daher bewusst, wie wichtig das Nervensystem ist. Er betrachtete sich selbst als Heiler und half vielen Leuten. Er wusste, dass die Nervenstränge alle Teile unseres Körpers
versorgen und dass jene Nerven, die in der Wirbelsäule eingebettet sind, durch kleiner Löcher
auf beiden Seiten der Wirbelsäule wieder heraustreten und ging davon aus, dass jene Nervenstränge, die aus irgendeinem Grund nicht in der Lage sind, normale Nervimpulse weiterzugeben, das Gewebe, das sie zu versorgen haben, dadurch funktionell schädigen
können (siehe Research Section, Henry Wendsor Studie 1921). Er wusste, dass bei einer Person, welche am Genick oder an der Schulter verletzt wird und dadurch ein oder mehrere Nervenstränge der Wirbelsäule verletzt sind, das Gewebe, das von diesen Nerven versorgt wurde, nicht mehr richtig funktioniert. Je größer der Schaden an diesen Nerven, desto größer auch der Verlust der Funktion des jeweiligen Gewebes. Dies wurde D.D. Palmer klar, als ein älterer Mann zu im in Behandlung kam. Er legte den Mann bauchlings auf einen Tisch und untersuchte jeden Teil der Wirbelsäule sorgfältig. Er fand eine Stelle, die strukturell falsch ausgerichtet war (was später Subluxation genannt werden sollte) und möglicherweise eine normale Nervenfunktion behinderte. Er bezeichnete diese abnormale Nervenfunktion als ein Ungleichgewicht im Nervensystem. Er legte seine Hände auf die Wirbelsäule und übte einen Druck auf den betroffenen Wirbel aus. Bald wurde ihm der volle Zusammenhang zwischen der Wirbelsäule und ihrer Rolle als Beschützerin des
Rückenmarks und allen etwa 29 von ihr abzweigenden Nervenpaaren klar: Der Mann, dessen Wirbel Palmer gerade eingerichtet hatte, bemerkte plötzlich, dass er seine Hörkraft wieder zurückerlangt hatte. Eine alte Verletzung hatte die Nerven auf eine Art und Weise beeinträchtigt, dass er jahrelang taub war. Durch Palmers Behandlung konnte er wieder hören.
D.D. Palmer sagte dem Patienten, der dies ironischerweise gar nicht hören konnte, nicht, dass er seine Hörkraft wieder zurückerlangen würde. Er sagte ihm lediglich, dass ein Wirbel eingerichtet werden müsse, und indem er das tat, glaubte D.D. Palmer, dass er ein Gleichgewicht zwischen den Nervenbahnen wiederherstellen würde. Er bezeichnete diesen neurologischen Fluss vom Gehirn zu allen Teilen des Körpers Nerventonus.
Chiropraktiker, die in den U.S.A. ausgebildet werden, haben zwar eine medizinische Ausbildung, sie behandeln aber nicht krankes Gewebe oder verabreichen Pillen oder Medikamente. Vielmehr lokalisieren sie Wirbelverschiebungen und richten diese wieder ein. Das also waren die Anfänge der Chiropraktik, ein Wort, das aus dem Griechischen stammt und von handgemacht bedeutet. Palmer gebrauchte seine Hände, um einzurichten, was nunmehr schon viele Jahre lang von Chiropraktikern und der Medizin als Subluxation der Wirbelsäule bezeichnet wird. Das Wort Subluxation kann quer durch die medizinische Literatur gefunden werden. Es bezieht sich auf ein Gelenk des Körpers, das falsch ausgerichtet, aber nicht ausgekugelt ist. Subluxationen können daher auch in anderen Gelenken des Skeletts vorkommen.
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Nervenimpulse im Rücken können über einen langen Zeitraum in ihrer Funktion behindert sein, ohne dass eine Person je Beschwerden verspürt. Ein Gewebe kann praktisch schon erkrankt sein, ohne dass die betroffene Person Symptome hat.
Eingehende wissenschaftliche Studien und über 100 Jahre Patientenbetreuung durch ausgebildete Chiropraktiker zeigen auf, dass D.D. Palmer eine wirklich einzigartige Methode entdeckt hatte, welche die Heilkräfte des Körpers stimuliert, und zwar gänzlich ohne Zuhilfenahme von Medikamenten oder chirurgischen Eingriffen. D.D. Palmer erkannte, dass ein Chiropraktiker dem Körper helfen kann, indem er/sie falsch ausgerichtete Wirbel ausfindig macht und darauf einen bestimmten Druck in eine bestimmte Richtung ausübt. Der Körper nimmt diese Energie auf und stellt den normalen Nerventonus wieder her, welcher wiederum ein Gefühl des Wohlbefindens bei den betroffenen Organen und den Gewebezellen des Körpers bewirkt. All dies geschieht ganz ohne Medikamente und chirurgische Eingriffe, und somit ist die Chiropraktik ein ganz und gar natürlicher Weg zur Gesundheitsvorsorge.
Das chiropraktische Einrichten der Wirbelsäule ist sicher und schmerzfrei. Chiropraktiker betrachten jeden Patient als einzigartig und stimmen die Behandlung daher individuell ab. Deshalb sind Chiropraktiker darauf spezialisiert, die Wirbelsäule auf mehrere verschiedene Arten einzurichten, um den gesundheitlichen Bedürfnissen jedes Einzelnen zu entsprechen. Nach der ersten Visite entscheidet der Chiropraktiker, welche Einrichtungsmethode für den Patienten jeweils die beste ist.